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Mit Hilfe des Ortsmuseums Richterswil sind Details zur Liegenschaft an der Poststrasse 33 bekannt geworden.

Das Wohnhaus ist aufgrund von Jahreszahlen an Eichenbalken vor 1736 erbaut worden. Damals führte über den noch offenen Bach eine Brücke.

Für das Haus sind diverse Besitzer bekannt. Als erster Eingetragener erscheint 1813 Johann Hauser, ein Küfer. 1829 richtete Heinrich Burkhard im "Hause am Bach" eine Metzgerei ein und im 1. Stock eine Wirtschaft. Er nannte diese "Traube". Die gleichnamige Inschrift ist an der heutigen Fassade immer noch zu sehen.

Nachdem 1845 der offene Dorfbach vom See bis zum Dorfplatz zugedeckt wurde, hiess die neue Wirtin der "Traube" Fräulein Karli. Auf sie folgte Herr Sträuli, welcher im Haus noch das Schlachtlokal führte. 1910 wurde die Liegenschaft durch Albert Greminger zur Pferdemetzgerei. 1920 richtete Herr Müller in der ehemaligen Metzgerei ein Velogeschäft ein. Im Obergeschoss befand sich immer noch die Kostgeberei "Traube". Nach nochmaligem Besitzerwechsel wurde das Ladenlokal mit Nähmaschinen ausgestattet und 1955 schliesslich das Wirtschaftspatent aufgehoben.

1955 kaufte Ferdinand Seiler das Haus und installierte darin ein Elektrofachgeschäft. Später übernahm Herr Brandenberg das Geschäft. 1972 kaufen Rudolf und Margrit Bachmann die Liegenschaft mitsamt dem Elektrogeschäft, unterziehten das Haus einer Renovation und führten ihr Gewerbe bis zum 28.02.2014.

Per diesem Datum ging die Liegenschaft an die heutigen Besitzer Elvira und Daniel Vaucher über und wurde abermals komplett umgebaut. Im Erdgeschoss und im 1. Obergeschoss entstand das heutige "Caffètino-Vino" und im 2. und 3. Obergeschoss das heutige B & B sowie im Dachgeschoss das Atelier von Daniel Vaucher.